Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
Symbolbild.
Die St.Galler Regierung verweist in Beantwortung einer Interpellation der SP-GrünenGLP-Fraktion im Kantonsrat auf verschiedene Ausbauten zur Verbesserung der kinderund jugendpsychiatrischen Versorgung.
Angebotserweiterung Die Kinder und Jugendpsychiatrischen Dienste in St.Gallen (KJPD) bieten ambulante sowie tagesklinische Behandlungen und der «Sonnenhof» (Kinder- und Jugendpsychiatrisches Zentrum Sonnenhof Ganterschwil – KJPZ) stationäre Behandlungen an. Die Stiftungen haben ihre Angebote mit der Kriseninterventionsstation und einem ambulanten Notfallteam ausgebaut. Weiter wurden die ambulanten therapeutischen Kapazitäten des KJPD erhöht und im letzten Herbst wurde eine erste Tagesklinik für Jugendliche eröffnet. Nun haben beide Stiftungen den Entscheid für einen Zusammenschluss getroffen, wodurch die kinder- und jugendpsychiatrischen Angebotegestärkt werden können. Das kantonale Gesundheitsdepartement unterstützt die Vorabklärungen durch die Finanzierung der externen Projektbegleitung. Gestützt auf die Psychiatriekonzeption 2022 hat das Gesundheitsdepartement unter Einbezug der Leistungserbringer ein Rahmenkonzept Adoleszentenpsychiatrie erstellt. Die Ausarbeitung von konkreten Projekten erfolgt in einem nächsten Schritt. Als Möglichkeit wurde die Ausweitung der sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) geprüft. Dieser Weg ist laut Regierung nicht zielführend, weil von den Betroffenen meist keine Begleitung im familiären Umfeld gewünscht wird. Im Projekt «Finanzierung Unterbringung Minderjähriger» (FIMU) untersucht die Regierung unter anderem die Finanzierungsfrage unterschiedlicher Unterbringungsarten von Kindern und Jugendlichen und mögliche Vereinheitlichungen zur Beseitigung von Fehlanreizen.
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