Mathias Gabathuler
hat Gespräche zum Sportpark Gründenmoos wieder aufgenommen.
Vom 26. Februar bis 7. März präsentiert St.Gallen das «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum» mit elf Inszenierungen und neuen Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche. Neben dem Schauen von Theaterstücken können sie dieses Jahr erstmals aktiv in der Jugendjury mitwirken.
Kultur Zum neunten Mal findet in St.Gallen das «jungspund»-Festival statt, das Kinder, Jugendliche und Junggebliebene zu Theatererlebnissen einlädt. Festivalleiter Ramun Bernetta betont die Einzigartigkeit der Veranstaltung: «Wir machen seit fast zehn Jahren sichtbar, wie vielfältig das Schweizer Kinder- und Jugendtheater ist. Unser Festival ist schweizweit einzigartig!» Zugleich hebt er hervor, dass das Festival nicht nur zum Zuschauen einlade: «Beim jungspund kann man nicht nur Theater schauen und kennenlernen, sondern sich auch aktiv einbringen.»
Eine der Neuerungen 2026 ist die Einführung einer Jugendjury. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren haben die Möglichkeit, alle Inszenierungen zu besuchen, über ästhetische Kriterien und die Relevanz der Stücke zu diskutieren und so direkt Einfluss auf das Festivalgeschehen zu nehmen. Bernetta erklärt: «Die Jugendlichen brauchen keine Vorkenntnisse, nur Neugier. Sie werden bei der Juryarbeit professionell begleitet.»
Interessierte können sich noch anmelden. Darüber hinaus arbeitet das Festival eng mit den «Supervistas» zusammen, einem Verein von und für junge Theaterbegeisterte. «Wir gehen zusammen ins Theater und diskutieren anschliessend, was wir gesehen haben. Und wir sprechen mit den Theater-Profis: Regisseurinnen, Schauspieler, Tänzerinnen und so weiter», erklärt Sabine Burchard, Co-Leiterin der St.Galler Ortsgruppe. Bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals organisieren die «Supervistas» gemeinsame Theaterbesuche und ein öffentliches Nachgespräch zum Stück «Prinz*in». «Mitreden ist ausdrücklich erwünscht!», lädt Burchard Interessierte ein. Auch hinter den Kulissen bietet das Festival jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Für jede Ausgabe werden Praktikumsplätze ausgeschrieben, die einen Einblick in die komplexe organisatorische Arbeit geben, ohne die ein Festival wie «jungspund» nicht möglich wäre.
pd
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