Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Der Kanton St.Gallen hat den Startschuss für eine neue Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen gegeben – mit einem ersten Forum, an dem rund 100 Fachpersonen teilnahmen.
Sicherheit Im Rahmen der Schwerpunktplanung 2025–2035 will der Kanton seine Sicherheit und Krisenfestigkeit stärken. Eine zentrale Rolle spielt der Schutz kritischer Infrastrukturen wie Energieversorgung, Wasser, Gesundheit oder digitale Dienste. Um diesen Schutz systematisch auszubauen, startete der Kanton die Arbeiten an einer eigenen SKI-Strategie. Am ersten SKI-Forum im St.Galler Pfalzkeller diskutierten Betreiberinnen und Betreiber kritischer Infrastrukturen, Vertreter von Gemeinden, Unternehmen sowie Fachleute aus der Verwaltung über aktuelle Risiken. Themen waren etwa die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung bei Strommangel, der Schutz vor Cyberangriffen oder die Wasserversorgung in langen Trockenperioden. Auch der zuständige Bundesvertreter war anwesend.
Die Regierung sieht den steigenden Bedrohungen durch Cybervorfälle, Energieengpässe und extreme Wetterlagen mit Sorge entgegen und hat den Ausbau der Krisenfestigkeit als zentrales Ziel definiert. Die neue Strategie soll dazu beitragen, dass lebenswichtige Dienste auch in Notlagen möglichst ohne Unterbruch funktionieren. Im Workshop des Forums brachten die Teilnehmenden ihr Fachwissen ein. Diese Beiträge fliessen nun in die Erarbeitung der kantonalen SKI-Strategie ein. Entscheidend sei die Zusammenarbeit aller Akteure: Keine Organisation könne sich allein schützen, betont die Regierung. Resiliente Infrastrukturen sollen Störungen widerstehen, sich rasch erholen und im Idealfall so funktionieren, dass die Bevölkerung kaum etwas davon merkt. Betreiber kritischer Anlagen sind daher aufgefordert, ihre Schutzmassnahmen regelmässig zu überprüfen und zu verbessern.
pd
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