Karin Jung
verlässt das Amt für Wirtschaft und Arbeit nach sieben Jahren.
Die Helvetia hat ihren Hauptsitz nicht mehr länger in St.Gallen.
Der St.Galler Stadtrat bedauert den Entscheid sehr, dass der künftige Hauptsitz der Helvetia Baloise Holding AG in Basel domiziliert sein wird, wie er in Beantwortung eines politischen Vorstosses von SVP-Stadtparlamentarier René Neuweiler erklärt.
Helvetia Die zukünftige Ausgestaltung des Standortes St.Gallen sei allerdings noch unklar und so seien auch die Konsequenzen auf die Anzahl Arbeitsplätze und Steuereinnahmen noch nicht abschätzbar. Er sei gemeinsam mit dem Kanton im Dialog mit der Konzernspitze, versichert der Stadtrat weiter. Zudem legt er dar, dass die Kontakte schon früher eng gewesen seien. Aus verständlichen Gründen habe aber die Helvetia vorab nicht über Absichten einer Hauptsitz-Verlegung orientieren können.
Seit Bekanntgabe der Fusion habe gemeinsam mit dem Kanton ein Treffen stattgefunden. Ziel der nächsten Gespräche sei, den Standort St.Gallen bestmöglich zu sichern und dessen Relevanz zu festigen. Es sei aber festzuhalten, dass die Helvetia-Gruppe auf Grund der früheren Übernahmen von Patria und Nationale Suisse fast zwei Drittel ihrer Konzernfunktionen schon heute in Basel unterhält. Der Fakt, dass Helvetia und Baloise am Standort Basel insgesamt 4‘180 Mitarbeitende beschäftigt und in St.Gallen deren 1‘050, mache eine Fokussierung auf Basel unternehmerisch nachvollziehbar. Auf der anderen Seite habe aber die Konzernleitung versichert, dass der Standort St.Gallen auch künftig ein wichtiger Standort bleibe, was auch die Regierung auf einen kantonalen Vorstoss hin schon hat verlauten lassen.
Zur Frage nach dem Verlust an Steuereinnahmen erklärt der Stadtrat, dass mit einem solchen zu rechnen ist. Allerdings sei erklärt worden, dass die Gesellschaft weiterhin ein Steuerdomizil in St.Gallen haben und Steuern entrichten werde. Im Rahmen der laufenden Gespräche stehe im Vordergrund, dass zentrale Geschäfts- und Dienstleistungsbereiche der Helvetia, die heute in St.Gallen erbracht würden, auch unter dem Dach von Helvetia Baloise vor Ort verbleiben. Dennoch sei mit negativen Auswirkungen auf die Anzahl und Art der Arbeitsplätze zu rechnen.
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