Mathias Gabathuler
hat Gespräche zum Sportpark Gründenmoos wieder aufgenommen.
Angehörigenpflege Die Mitte Kanton St.Gallen kritisiert überhöhte Abrechnungen von Organisationen in der Angehörigenpflege. Immer mehr Firmen profitieren von Leistungen pflegender Angehöriger, während die Familien selbst zu wenig erhalten. Seit 2019 dürfen Angehörige Pflegeleistungen über die Krankenversicherung abrechnen, was zu hohen Kosten bei Gemeinden führt. In St.Gallen liegen die Ansätze bei bis zu 22 Franken pro Stunde, teilweise werden auch Patientenbeiträge einbehalten. Zum Vergleich: Zürich führt ab 2026 einen Tarif von 15,75 Franken pro Stunde ein, sodass das Geld direkt bei den Familien ankommt. «Pflegende Angehörige leisten Unglaubliches. Sie verdienen unsere Unterstützung – nicht ein Geschäftsmodell, das auf ihrem Rücken Abzockerfirmen bereichert», so Mitte-Kantonsrat Mathias Müller. Die Partei fordert einen separaten Tarif nach Zürcher Vorbild, klare Regeln für Qualität und Ausbildung, transparente Abrechnungen und direkte Auszahlung der Mittel an die Angehörigen.
pd
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