Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Die Anzahl übergewichtiger Kinder hat in den letzten 12 Jahren deutlich zugenommen.
Die Zahl übergewichtiger Kinder ist gemäss BMI-Monitoring 2025 im Kanton St,Gallen in den letzten 12 Jahren stark angewachsen. Der Anteil der übergewichtigen Kinder stieg in dieser Zeitspanne von 12,6 auf 16,8 Prozent. Der Anteil der Kinder mit Adipositas (starke Fettleibigkeit) verdoppelte sich sogar von 2,1 auf 4,7 Prozent.
Gesundheit Auf der Grundstufe sind im Kanton St.Gallen 10,7 Prozent übergewichtig (davon 3,1 Prozent Adipositas), auf der Mittelstufe 19,2 Prozent (davon 4,7 Prozent Adipositas) und in der Oberstufe 19,6 Prozent (davon 4,5 Prozent Adipositas). Stark verbreitet ist das Übergewicht im Kanton St.Gallen bei den Kindern ausländischer Eltern. Die Quote ist hier doppelt so hoch wie bei den Kindern schweizerischer Eltern.
Es zeigt sich, dass die Anstrengungen des Kantons St.Gallen in der Prävention gestärkt werden sollten. Das bestehende Programm «Kinder im Gleichgewicht» zielt darauf ab, das Körpergewicht durch nachhaltige Veränderungen im Ernährungs- und Bewegungsbereich zu verbessern. Dabei zeigt sich als besonders wichtig, die ausländischen Familien miteinzubeziehen. Das Programm soll gemäss Zepra fortgesetzt werden. Die Aktion «Purzelbaum» zielt auf mehr Bewegung in der Spielgruppe, im Kindergarten und in der Kindertagesstätte ab. Das Adipositaszentrum von HOCH Health Ostschweiz bietet in Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Kinderspital mit individuellen Therapieransätzen eine umfassende Betreuung mit dem Ziel einer nachhaltigen Gewichtsreduktion auch für Kinder an.
Schweizweit ist der Anteil der übergewichtigen Kinder dagegen leicht zurückgegangen, wie der neuen Statistik der Gesundheitsförderung Schweiz (BMI-Monitoring) zu entnehmen ist. Besonders auf der Grundstufe sind Fortschritte erkennbar. Über alle untersuchten Kantone und Städte hinweg liegt die Quote heute bei rund 17 Prozent. Die Datenerhebung im Kanton St.Gallen beruht auf Stichproben von Daten aus schulärztlichen Untersuchungen und einer Vollerhebung des schulärztlichen Dienstes der Stadt St.Gallen. Die städtischen Daten sind somit zahlreicher als jene vom Land. Das Total der Fallzahlen mit 4721 ist am dritthöchsten aller 15 untersuchten Städte und Kantone, so dass von einer guten Erhebungsbasis ausgegangen werden kann.
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