Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
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Die Nachfrage nach Wohneigentum ist in der Region St.Gallen weiterhin grösser als das Angebot. Auf ein inseriertes Einfamilienhaus kommen fünf Suchende. Im zweiten Quartal dieses Jahres haben sich die Einfamilienhäuser gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,9 Prozent verteuert und damit stärker als im Schweizer Durchschnitt.
Wohneigentum Wie die St.Galler Kantonalbank (SGKB) zum Immobilien-Eigentumsmarkt weiter erklärt, tut die Abkühlung der Weltkonjunktur und der Zollhammer für die Schweiz dem Traum vom eigenen Haus kaum Abbruch. Dank den tiefen Zinsen hat Wohneigentum gegenüber Mietwohnungen finanziell wieder an Attraktivität gewonnen. In ihrem Ausblick erklärt die SGKB deshalb, diese Entwicklung werde andauern. Die Ostschweiz profitiere als Wohnregion davon, dass die Preise erschwinglicher sind als in der angrenzenden Region Zürich. Das Angebot könne mit der grossen Nachfrage nicht mithalten. Zwar regten die tiefen Zinsen die Bautätigkeit für das Wohneigentum an, doch reiche der Zuwachs nicht aus, um die Nachfrageüberhänge zu decken. Die Anzahl Transaktionen habe zugenommen, was zeige, dass weiterhin genügend Käuferinnen und Käufer bereit seien, hohe Preise zu bezahlen. Daher rechnet die SGKB weiterhin mit steigenden Preisen. Je stärker sich jedoch die Schere zwischen Einkommens- und Immobilienentwicklung öffne, desto dünner werde die Luft für weitere Preissteigerungen.
In der engeren Region St.Gallen fällt nach der SGKB auch ein starkes Bevölkerungswachstum durch eine rege Zuwanderung ins Gewicht, wodurch die Nachfrage noch deutlicher angekurbelt werde. In beiden Eigenheimsegmenten zeigten sich insbesondere in den mittleren Grössen- und Preisklassen deutliche Angebotslücken. In der Region Appenzell Ausserrhoden zeige sich namentlich in den Gemeinden Herisau und Teufen eine besonders starke Nachfrage bei gleichzeitig geringem Angebot.
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