Im Jahr 2022 entschied der Stadtrat über 133 Millionen Franken, obwohl er die Bürgerinnen und Bürger hätte befragen sollen. Bild: sj
Politik Kürzlich wurde das Budget 2025 der Stadt St.Gallen beschlossen. Doch die Lohnerhöhungen für das städtische Personal sorgen für Unmut. Während Privatangestellte die vollen Auswirkungen von Teuerung, Inflation und wirtschaftliche Turbulenzen spüren, werden staatliche Angestellte, obwohl sie mehr als der Durchschnitt in der Privatwirtschaft verdienen, davor geschützt. Eveline Ketterer von «Aufrecht St.Gallen» hat daher das Referendum gegen diesen Beschluss ergriffen, denn aus ihrer Sicht gehe die Stadt nicht haushälterisch mit ihren Steuergeldern um. Trotz einer Schuldenlast von über einer Milliarde Franken plant die Stadt Lohnerhöhungen im Umfang von 2,1 Millionen Franken für das städtische Personal. Für Unmut sorgt, dass viele Parlamentarier, die die Lohnerhöhungen bewilligt haben, selbst bei der öffentlichen Hand tätig sind. Um die 2,1 Millionen Franken zu streichen und das Wachstum des Defizits einzudämmen, wurde nun das Referendum ergriffen. Dafür müssen bis zum 6. Januar 2025 mindestens 1000 Unterschriften gesammelt werden. Weitere Infos unter: www.referendum-budget-stgallen.ch
bs